Das Museum of Old and New Art (Mona) in Hobart, Tasmanien, hat David Walshs Traumbibliothek namens „Phrontisterion“ eröffnet.
Die Bibliothek beherbergt die Mona Gründers mit Sachbüchern, Romanen, seltenen Büchern, Karten und Autographen. Außerdem umfasst sie ein Arbeitszimmer, einen Aufenthaltsraum, eine höhlenartige Kinderbibliothek und einen Raum mit Ames-Illusionen.
Zu sehen sind Kunstwerke von Joshua Yeldham, Lucas Grogan, Rachel Marks, Ben Jakober und Yannick Vu, Matthew Barney und Julian Charrière sowie ein Schreibtisch, eine Treppe und Kronleuchter des lokalen Schmieds und Künstlers Pete Mattila.

„Ich habe mich schon immer voll und ganz für Bücher und Bibliotheken begeistert. Mein erster Bibliotheksausweis war der große Gleichmacher – das, was mir als Kind aus armen Verhältnissen die Möglichkeit gab, nach Wissen zu streben“, sagte Walsh.
Zu den seltenen Büchern in der Bibliothek zählen Shakespeares „First Folio“, die zweite Auflage von Sir Isaac Newtons „Opticks“ und die sechste Auflage von Charles Darwins „Origin of Species“.
In den Räumlichkeiten sind zudem signierte Bücher von Umberto Eco, J. G. Ballard und Hunter S. Thompson sowie handschriftliche Dokumente von Honoré de Balzac, David Bowie, Walt Whitman, Gustave Flaubert, Albert Einstein, Isaac Newton und Alexander Graham Bell zu sehen.

„Wenn man wissen will, wie David wirklich ist, sollte man einen Blick in sein Bücherregal werfen“, sagte Monas Bibliothekarin Mary Lijnzaad.
Phrontisterion ist über Tunnel im Sandstein mit den bestehenden Gebäuden von Mona verbunden. Es befindet sich im Raum unterhalb von „Elektra“, einem gewaltigen neuen Kunstwerk des deutschen Künstlers Anselm Kiefer.
Die Bibliothek ist Teil des neuen, 100 Mio. AUS$ teuren Flügel, der letztes Jahr nach vierjähriger Bauzeit eröffnet wurde.
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Mona/Jesse Hunniford






